Data Refresh Operator
HANA-Speicher in QS, Test und Sandbox senken
In S/4HANA liegen die Daten im Hauptspeicher – und jede Vollkopie bezahlt ihn erneut. Wer Non-Prod-Systeme nach ihrem Zweck dimensioniert, senkt eine der größten laufenden Kosten der Landschaft.
Warum Non-Prod so teuer ist
Hauptspeicher bestimmt die Rechnung. Bei SAP HANA entscheidet der RAM über Sizing, Hardware bzw. Cloud-Instanzen und Lizenzmodelle. Früher lag die Historie auf günstigen Platten, heute belegt sie die teuerste Komponente der Infrastruktur.
Vollkopien vervielfachen die Historie. Eine typische Landschaft hat neben der Produktion mindestens ein QS-, ein Entwicklungs- und ein Sandbox-System. Mit Standard-Mandantenkopien bekommt jedes davon die volle Historie – und braucht dadurch fast Produktions-Sizing.
Getestet wird mit einem Bruchteil. Für Projekte, Releases und Support zählen meist die letzten Monate. Kopiert werden trotzdem Jahre bis Jahrzehnte.
4× volle Historie im Hauptspeicher1× volle Historie, daneben schlanke Zeitscheiben
Schematische Darstellung
Drei Hebel für weniger Hauptspeicher
- Daten in der Produktion reduzieren
- Archivierung und Data Aging verkleinern die Produktion selbst. Das wirkt dauerhaft, ist aber ein eigenes Projekt mit fachlichen Abstimmungen. Mehr zur SAP-Archivierung in S/4HANA
- Weniger Non-Prod-Systeme
- Systeme zusammenzulegen spart Speicher, kostet aber Flexibilität für parallele Projekte, Releases und Tests. Mandantenkonzept und Systemlandschaft
- Non-Prod nur so groß wie nötig
- Zeitscheiben-basierte Mandantenkopien füllen QS, Test und Sandbox nur mit dem Zeitraum, der gebraucht wird – plus allen abhängigen Belegen. Die Produktion bleibt unverändert.
Wie der Data Refresh Operator den Speicher senkt
DRO kopiert Geschäftsobjekte aus einem gewählten Zeitraum, zum Beispiel den letzten 90 Tagen. Abhängige Objekte aus älteren Jahren – Aufträge, Verträge, Stammdaten – ergänzt DRO automatisch, bis zum Fixpunkt. Der Zielmandant ist fachlich lauffähig und belegt nur einen Bruchteil des Speichers einer Vollkopie.
Weil kleinere Kopien schneller laufen, werden Refreshs zur Routine: planbar im Takt Ihrer Releases statt als Wochenend-Großaktion. Und Storage sowie Backups der Non-Prod-Systeme schrumpfen mit.
- –75 %
- HANA-RAM in Non-Prod
- –60 %
- Storage & Backup
Richtwerte aus Referenzszenarien. Die tatsächlichen Effekte hängen von Systemgröße, Historie und Refresh-Zyklen ab.
Die Datenbankgrößen aller verbundenen Systeme misst DRO im Control-System selbst – die Grundlage, um Non-Prod nach Zweck zu dimensionieren.
Was spart DRO in Ihrer Landschaft?
Im kostenlosen Vorstellungstermin zeigen wir DRO live an Ihren Anwendungsfällen – remote und unverbindlich. Wir besprechen, wo die Vorteile bei Speicher, Refresh-Dauer und Betriebskosten liegen, und wie Sie DRO in Ihrer eigenen Landschaft kennenlernen können.
- Vorteile konkret für Ihre Anwendungsfälle
- Live-Einblick in Zeitscheibe, Abhängigkeitsauflösung, Export und Import
- Antworten direkt vom Team hinter DRO